Susanne Stiegeler

"Das Goldene Nasen Projekt", 2023 - 2025, Installation mit 432 Nasen

Das „Goldene Nasen“ - Projekt ist ein von Nikolai Wassiljewitsch Gogols Erzählung „Die Nase“ (1836) inspiriertes Werk der Künstlerin Susanne Stiegeler. Von August 2023 bis Juli 2025 sammelte die Künstlerin bei zahlreichen Aktionen im In- und Ausland von Interessierten Nasenabdrücke aus Gips. Diese Abdrücke wurden vergoldet und mit dem jeweiligen Vornamen sowie einer fortlaufenden Nummer beschriftet. Während dieses Prozesses entstanden soziale Interaktionen zwischen Künstlerin und Nasenspendern. Die überwiegend spontan mitwirkenden Menschen wurden so in den Schaffensprozess dieses Kunstwerks eingebunden und Teil einer großen „Nasenfamilie“. Dabei repräsentiert jede goldene Nase nicht nur den jeweiligen Besitzer, sondern verbindet ihn gleichzeitig mit den Nasen aus aller Welt. In ihrem künstlerischen Werk beschäftigt sich Susanne Stiegeler grundsätzlich auch mit der Frage, was von einem Menschen bleibt. Die Nasen werden als Abdrücke und nicht als Abgüsse gezeigt. So verweisen sie sehr direkt auf die Existenz ihres Trägers und könnten in ihrer Ästhetik auch an Totenmasken, beispielsweise an die des Agamemnon erinnern. Gold als ikonographisch wertvollstes, in Kultur- und Kunstgeschichte spirituell aufgeladenes und bedeutsamstes Material verleiht den Nasen den Nimbus des Kostbaren. Die goldenen Nasen sind in der Reihenfolge ihrer Abnahme angeordnet und auf blauem Samt präsentiert. Dabei wird jeder Nase und damit gleichbedeutend ihrem Spender, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sozialer Stellung, Religion oder sexueller Orientierung, derselbe Raum und dieselbe Aufmerksamkeit zuteil. Die Einzigartigkeit jeder Nase und damit verbunden die des repräsentierten Individuums steht so in Spannung zur Kollektivität aller Nasen. Somit wird der Gedanke der Gleichheit aller Menschen und der Würde des Einzelnen, der in unserem Grundgesetz verankert ist, sichtbar und spürbar. Das Projekt realisiert und visualisiert als Gegenposition zur derzeit in Politik und Gesellschaft vorherrschenden Atmosphäre der Spaltung Gemeinschaft, Verbindung und Teilhabe.

"Das Goldene Nasen Projekt", 2023 - 2025, Detail

Das „Goldene Nasen“ - Projekt ist ein von Nikolai Wassiljewitsch Gogols Erzählung „Die Nase“ (1836) inspiriertes Werk der Künstlerin Susanne Stiegeler. Von August 2023 bis Juli 2025 sammelte die Künstlerin bei zahlreichen Aktionen im In- und Ausland von Interessierten Nasenabdrücke aus Gips. Diese Abdrücke wurden vergoldet und mit dem jeweiligen Vornamen sowie einer fortlaufenden Nummer beschriftet. Während dieses Prozesses entstanden soziale Interaktionen zwischen Künstlerin und Nasenspendern. Die überwiegend spontan mitwirkenden Menschen wurden so in den Schaffensprozess dieses Kunstwerks eingebunden und Teil einer großen „Nasenfamilie“. Dabei repräsentiert jede goldene Nase nicht nur den jeweiligen Besitzer, sondern verbindet ihn gleichzeitig mit den Nasen aus aller Welt. In ihrem künstlerischen Werk beschäftigt sich Susanne Stiegeler grundsätzlich auch mit der Frage, was von einem Menschen bleibt. Die Nasen werden als Abdrücke und nicht als Abgüsse gezeigt. So verweisen sie sehr direkt auf die Existenz ihres Trägers und könnten in ihrer Ästhetik auch an Totenmasken, beispielsweise an die des Agamemnon erinnern. Gold als ikonographisch wertvollstes, in Kultur- und Kunstgeschichte spirituell aufgeladenes und bedeutsamstes Material verleiht den Nasen den Nimbus des Kostbaren. Die goldenen Nasen sind in der Reihenfolge ihrer Abnahme angeordnet und auf blauem Samt präsentiert. Dabei wird jeder Nase und damit gleichbedeutend ihrem Spender, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sozialer Stellung, Religion oder sexueller Orientierung, derselbe Raum und dieselbe Aufmerksamkeit zuteil. Die Einzigartigkeit jeder Nase und damit verbunden die des repräsentierten Individuums steht so in Spannung zur Kollektivität aller Nasen. Somit wird der Gedanke der Gleichheit aller Menschen und der Würde des Einzelnen, der in unserem Grundgesetz verankert ist, sichtbar und spürbar. Das Projekt realisiert und visualisiert als Gegenposition zur derzeit in Politik und Gesellschaft vorherrschenden Atmosphäre der Spaltung Gemeinschaft, Verbindung und Teilhabe.

"Das Goldene Nasen Projekt", 2023 - 2025: Eröffnung im Rahmen Ortung14 in Schwabach

Das „Goldene Nasen“ - Projekt ist ein von Nikolai Wassiljewitsch Gogols Erzählung „Die Nase“ (1836) inspiriertes Werk der Künstlerin Susanne Stiegeler. Von August 2023 bis Juli 2025 sammelte die Künstlerin bei zahlreichen Aktionen im In- und Ausland von Interessierten Nasenabdrücke aus Gips. Diese Abdrücke wurden vergoldet und mit dem jeweiligen Vornamen sowie einer fortlaufenden Nummer beschriftet. Während dieses Prozesses entstanden soziale Interaktionen zwischen Künstlerin und Nasenspendern. Die überwiegend spontan mitwirkenden Menschen wurden so in den Schaffensprozess dieses Kunstwerks eingebunden und Teil einer großen „Nasenfamilie“. Dabei repräsentiert jede goldene Nase nicht nur den jeweiligen Besitzer, sondern verbindet ihn gleichzeitig mit den Nasen aus aller Welt. In ihrem künstlerischen Werk beschäftigt sich Susanne Stiegeler grundsätzlich auch mit der Frage, was von einem Menschen bleibt. Die Nasen werden als Abdrücke und nicht als Abgüsse gezeigt. So verweisen sie sehr direkt auf die Existenz ihres Trägers und könnten in ihrer Ästhetik auch an Totenmasken, beispielsweise an die des Agamemnon erinnern. Gold als ikonographisch wertvollstes, in Kultur- und Kunstgeschichte spirituell aufgeladenes und bedeutsamstes Material verleiht den Nasen den Nimbus des Kostbaren. Die goldenen Nasen sind in der Reihenfolge ihrer Abnahme angeordnet und auf blauem Samt präsentiert. Dabei wird jeder Nase und damit gleichbedeutend ihrem Spender, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sozialer Stellung, Religion oder sexueller Orientierung, derselbe Raum und dieselbe Aufmerksamkeit zuteil. Die Einzigartigkeit jeder Nase und damit verbunden die des repräsentierten Individuums steht so in Spannung zur Kollektivität aller Nasen. Somit wird der Gedanke der Gleichheit aller Menschen und der Würde des Einzelnen, der in unserem Grundgesetz verankert ist, sichtbar und spürbar. Das Projekt realisiert und visualisiert als Gegenposition zur derzeit in Politik und Gesellschaft vorherrschenden Atmosphäre der Spaltung Gemeinschaft, Verbindung und Teilhabe.

"Das Goldene Nasen Projekt", 2023 - 2025: Außenbanner

Das „Goldene Nasen“ - Projekt ist ein von Nikolai Wassiljewitsch Gogols Erzählung „Die Nase“ (1836) inspiriertes Werk der Künstlerin Susanne Stiegeler. Von August 2023 bis Juli 2025 sammelte die Künstlerin bei zahlreichen Aktionen im In- und Ausland von Interessierten Nasenabdrücke aus Gips. Diese Abdrücke wurden vergoldet und mit dem jeweiligen Vornamen sowie einer fortlaufenden Nummer beschriftet. Während dieses Prozesses entstanden soziale Interaktionen zwischen Künstlerin und Nasenspendern. Die überwiegend spontan mitwirkenden Menschen wurden so in den Schaffensprozess dieses Kunstwerks eingebunden und Teil einer großen „Nasenfamilie“. Dabei repräsentiert jede goldene Nase nicht nur den jeweiligen Besitzer, sondern verbindet ihn gleichzeitig mit den Nasen aus aller Welt. In ihrem künstlerischen Werk beschäftigt sich Susanne Stiegeler grundsätzlich auch mit der Frage, was von einem Menschen bleibt. Die Nasen werden als Abdrücke und nicht als Abgüsse gezeigt. So verweisen sie sehr direkt auf die Existenz ihres Trägers und könnten in ihrer Ästhetik auch an Totenmasken, beispielsweise an die des Agamemnon erinnern. Gold als ikonographisch wertvollstes, in Kultur- und Kunstgeschichte spirituell aufgeladenes und bedeutsamstes Material verleiht den Nasen den Nimbus des Kostbaren. Die goldenen Nasen sind in der Reihenfolge ihrer Abnahme angeordnet und auf blauem Samt präsentiert. Dabei wird jeder Nase und damit gleichbedeutend ihrem Spender, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sozialer Stellung, Religion oder sexueller Orientierung, derselbe Raum und dieselbe Aufmerksamkeit zuteil. Die Einzigartigkeit jeder Nase und damit verbunden die des repräsentierten Individuums steht so in Spannung zur Kollektivität aller Nasen. Somit wird der Gedanke der Gleichheit aller Menschen und der Würde des Einzelnen, der in unserem Grundgesetz verankert ist, sichtbar und spürbar. Das Projekt realisiert und visualisiert als Gegenposition zur derzeit in Politik und Gesellschaft vorherrschenden Atmosphäre der Spaltung Gemeinschaft, Verbindung und Teilhabe.

"Das Goldene Nasen Projekt", 2023 - 2025: Plakat zur Ausstellung

Das „Goldene Nasen“ - Projekt ist ein von Nikolai Wassiljewitsch Gogols Erzählung „Die Nase“ (1836) inspiriertes Werk der Künstlerin Susanne Stiegeler. Von August 2023 bis Juli 2025 sammelte die Künstlerin bei zahlreichen Aktionen im In- und Ausland von Interessierten Nasenabdrücke aus Gips. Diese Abdrücke wurden vergoldet und mit dem jeweiligen Vornamen sowie einer fortlaufenden Nummer beschriftet. Während dieses Prozesses entstanden soziale Interaktionen zwischen Künstlerin und Nasenspendern. Die überwiegend spontan mitwirkenden Menschen wurden so in den Schaffensprozess dieses Kunstwerks eingebunden und Teil einer großen „Nasenfamilie“. Dabei repräsentiert jede goldene Nase nicht nur den jeweiligen Besitzer, sondern verbindet ihn gleichzeitig mit den Nasen aus aller Welt. In ihrem künstlerischen Werk beschäftigt sich Susanne Stiegeler grundsätzlich auch mit der Frage, was von einem Menschen bleibt. Die Nasen werden als Abdrücke und nicht als Abgüsse gezeigt. So verweisen sie sehr direkt auf die Existenz ihres Trägers und könnten in ihrer Ästhetik auch an Totenmasken, beispielsweise an die des Agamemnon erinnern. Gold als ikonographisch wertvollstes, in Kultur- und Kunstgeschichte spirituell aufgeladenes und bedeutsamstes Material verleiht den Nasen den Nimbus des Kostbaren. Die goldenen Nasen sind in der Reihenfolge ihrer Abnahme angeordnet und auf blauem Samt präsentiert. Dabei wird jeder Nase und damit gleichbedeutend ihrem Spender, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sozialer Stellung, Religion oder sexueller Orientierung, derselbe Raum und dieselbe Aufmerksamkeit zuteil. Die Einzigartigkeit jeder Nase und damit verbunden die des repräsentierten Individuums steht so in Spannung zur Kollektivität aller Nasen. Somit wird der Gedanke der Gleichheit aller Menschen und der Würde des Einzelnen, der in unserem Grundgesetz verankert ist, sichtbar und spürbar. Das Projekt realisiert und visualisiert als Gegenposition zur derzeit in Politik und Gesellschaft vorherrschenden Atmosphäre der Spaltung Gemeinschaft, Verbindung und Teilhabe.

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